Der Freistaat Sachsen und die Stadt Zwickau haben ein Pilotprojekt zur geothermischen Nutzung des Wassers in alten Kohleschächten gestartet. Ganz in der Nähe des Campus der Westsächsischen Hochschule liegt in 625 Metern Tiefe ein Grubensystem, dass seit dem Ende des Steinkohleabbaus vor 33 Jahren ungenutzt ist. In den Schächten steht inzwischen Flutungswasser, das eine Temperatur von ca. 25 Grad haben soll. Diese geothermische Ressource soll in dem Projekt angebohrt werden, um dann – nach Einsatz von Wärmepumpen – den Uni-Campus mit umweltschonend gewonnener Wärme zu beheizen. Die Erkenntnisse aus diesem Projekt möchten die Beteiligten nutzen, um auch an anderen Standorten Flutungswässer in alten Schächten als Energiequelle zu erschließen.
Bild: Stefan Pohl











