GtV: Gesetzentwurf benachteiligt Tiefengeothermie

Der GtV-Bundesverband Geothermie (GtV-BV) sieht deutlichen Nachbesserungsbedarf bei der geplanten Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes. Im Gesetzentwurf werden Fracking von erdgashaltigen Gesteinsschichten und hydraulische Stimulation bei Tiefengeothermie gleich behandelt. Dabei gebe es deutliche Unterschiede im Umwelteinfluss. Durch die Gleichbehandlung ungleicher Sachverhalte sieht der GtV-BV die Geothermie durch den Gesetzentwurf benachteiligt. Um den anerkannt hohen Standard bei der Nutzung der hydrothermalen Geothermie sowie die technologische Weiterentwicklung und die Erprobung neuer Verfahren in der petrothermalen Geothermie nicht zu behindern, spricht sich der GtV-BV für eine Einzelfallprüfung der jeweiligen geologischen und hydrogeologischen Situation aus. mehr…

Stadtwerke München übernehmen Betriebsführung der Geothermieanlage in Kirchweidach

Die Stadtwerke München (SWM) werden die Betriebsführung der voraussichtlich 2015 in Betrieb gehenden Geothermieanlage in der oberbayerischen Gemeinde Kirchweidach übernehmen. Nach dem Abschluss der Bohrarbeiten finden dort derzeit Pumpversuche statt, noch in diesem Jahr will die GEOenergie Kichweidach GmbH mit der Errichtung der oberirdischen Kraftwerkskomponenten beginnen. Die SWM betreiben zwei eigene Geothermiekraftwerke (in Riem und Sauerlach) und verfügen zudem bereits über Erfahrung bei der Betriebsführung von Kundenanlagen.

Neu aufgelegt: VBI-Leitfaden „Tiefe Geothermie“

Cover_VBI_LF_TG_2013-02.inddDer neu aufgelegte und erweiterte VBI-Leitfaden „Tiefe Geothermie“ erläutert in anschaulicher Weise Grundlagen, Planungsansätze, Techniken und Einsatzmöglichkeiten bei der Gewinnung von Erdwärme in tieferen Gesteinsschichten. Nicht nur die Technologie hat in der jüngsten Vergangenheit eine rasante Entwicklung erfahren, auch die rechtlichen, politischen und finanziellen Rahmenbedingungen haben sich geändert. Erweitert wurde der Leitfaden um Kapitel zur Steigerung der Akzeptanz und zur Technikfolgenabschätzung. mehr…

180 Aussteller: GeoTHERM 2013 verzeichnet neuen Rekord

FachmesseAm 28. Feb. und 1. März 2013 findet Europas größte Geothermie-Fachmesse GeoTHERM zum siebten Mal bei der Messe Offenburg statt. „Mit 180 Ausstellern aus 14 Nationen verzeichnet die GeoTHERM in diesem Jahr einen neuen Aussteller- sowie Flächen-Rekord. Die Resonanz der Geothermie-Branche sowie das Veranstaltungs-Wachstum sind beeindruckend. Ich freue mich sehr über die Unterstützung aus der Branche, die der Messe Offenburg zuteil wird.“, erklärt Sandra Kircher, Projektleiterin der GeoTHERM. „Die Entwicklung der GeoTHERM zur größten Geothermie-Fachmesse ist über die Kontinente bekannt. Wir begrüßen die Welt zu Gast in Offenburg – Von Japan über Afrika bis hin nach Nord- und Südamerika haben sich Teilnehmer angemeldet“, unterstreicht Hanno Fecke, Geschäftsführer der Messe Offenburg. Und Ulrich Schöpf, Vertreter der Bauer Gruppe, bestätigt: „die Bauer Gruppe nutzt ausschließlich die GeoTHERM als Plattform, um sich diesem Marktsegment zu präsentieren. Hier vereinen sich Europas größte Geothermie-Fachmesse und ein hochkarätiger Kongress zum Branchen-Highlight des Jahres“. mehr…

Bundesumweltminister Altmaier besucht Tiefengeothermie-Anlage in Insheim

SWR-Altmaier in Insheim

Umweltminister Altmaier am Kraftwerk in Insheim (© SWR)

Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) besuchte am 8.2.2013 die Tiefengeothermie-Anlage im pfälzischen Insheim. Nach der Besichtigung sprach er auch mit Kritikern der Tiefengeothermie. Der SWR berichtet in einem kurzen TV-Beitrag.

3D-Atlas “GeORG” zeigt den Untergrund am Oberrhein

Georg SWRDer SWR berichtet in einem kurzen TV-Beitrag über das Projekt “GeORG” („Geopotenziale des tieferen Untergrundes im Oberrheingraben“), einen 3D-Atlas, der die Gesteinsschichten im Oberrheingraben zwischen Mainz und Basel bis zu einer Tiefe von 7.000 Metern visualisiert. In Freiburg wurde das trinationale geologische Projekt nun vorgestellt. Es ist für jedermann im Internet unter www.geopotenziale.org nutzbar und soll helfen, neue Standorte für Geothermiekraftwerke zu finden. mehr…

Bochum Graduate School vergibt zehn Doktorandenstellen

An der neu eingerichteten, gemeinsam von der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und der Hochschule Bochum (HSBO) betriebenen Graduiertenschule sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt zehn Doktorandinnen- / Doktorandenstellen im Bereich der interdisziplinären Forschung zu geothermischen Energiesystemen zu besetzen.

 

Erdwärmesonden sollen Museum in Krefeld temperieren

Krefeld Geothermie Kaiser-Wilhelm-Museum

Bohrung vor dem Kaiser-Wilhelm-Museum

Das Kaiser-Wilhelm-Museum in Krefeld soll künftig mittels Erdwärmesonden beheizt und gekühlt werden. Die Bohrungen für elf 98 Meter tiefe Sonden laufen derzeit. Ca. 40 bis 45 Prozent der Heiz- und Kühlenergie des Museums, das derzeit umfassend umgebaut wird, soll die Erdwärmeanlage liefern.

Bildquelle: Stadt Krefeld

Alsdorf: Grubenwasser-Projekt erhält NRW-Förderung

Das Land NRW fördert ein Geothermieprojekt in Alsdorf bei Aachen, bei dem das warme Grubenwasser eines alten Bergbauschachtes zu Heizzwecken genutzt werden soll, mit 700.000 Euro. mehr…

Türkei wird Partnerland der GEO-T Expo

Türkei_FlaggeDie Türkei wird das offizielle Partnerland der Geothermie-Industriemesse GEO-T Expo, die vom 12. -14. November 2013 in der Messe Essen stattfindet. Damit  erhält die internationale Ausprägung der Geo-T Expo mehr und mehr Konturen. Bereits Ende vergangenen Jahres wurde bekanntgegeben, dass es gemeinsam mit dem Internationalen Geothermiezentrum Bochum (GZB) gelungen ist, die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit GIZ dafür zu gewinnen, im Rahmen der GEO-T Expo ein Fachforum zu den Potenzialen der Geothermienutzung in Zentralamerika zu veranstalten. mehr…

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