Meiningen: Pläne für kommunales Geothermiekraftwerk begraben

Die Pläne der Stadt Meinigen (Thüringen), ein (petrothermales) Geothermiekraftwerk zur Wärmegewinnung und Stromerzeugung zu errichten, sind wohl vom Tisch. Bürgermeister Fabian Giesder (SPD) und Stadtwerke-Geschäftsführer Wolfgang Troeger wollen die Pläne für das Erdwärmekraftwerk begraben, um eine Spaltung der Meininger Bürger und einen Imageschaden für die Stadtwerke abzuwenden. Eine Bürgerinitiative hatte vor kurzem ein Bürgerbegehren gegen das Projekt gestartet – zahlreiche Bürger verbanden mit den Plänen zum Bau des Kraftwerks Ängste.

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Landau: Grundwasser am Geothermie-Kraftwerk verunreinigt

Nach Informationen des Landesamts für Geologie und Bergbau ist das Grundwasser rund um das Geothermie-Kraftwerk in Landau verunreinigt. Es wurden erhöhte Werte von Salzen und Schwermetallen nachgewiesen. Die Behörde vermutet ein Leck in einer der Bohrungen, durch das hochgepumptes Tiefenwasser in höher gelegene trinkwasserführende Schichten gelangt sein könnte. Eine Gefährdung für Anwohner und für die Trinkwasserqualität in Landau bestehe nicht. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen der möglichen Grundwasserverunreinigungen.

Die aktuellen Probleme am Geothermiekraftwerk Landau, die mit Bodenhebungen im Stadtgebiet und Rissen im Umkreis der Anlage begannen, haben inzwischen dafür gesorgt, dass die lokale Politik das Projekt nicht mehr unterstützen möchte. Der Stadtrat forderte geschlossen vom Land, sich für die Stilllegung der Anlage einzusetzen. Zudem ist die eigentlich schon auf den Weg gebrachte dritte Bohrung, die die Wirtschaftlichkeit des Kraftwerks sichern sollte, stark infrage gestellt. So rief zum Beispiel die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke (Grüne) den Bund auf, die dritte Bohrung nicht zu unterstützen. Landaus Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer geht laut www.mrn-news.de davon aus, dass das momentan stillgelegte Kraftwerk nicht wieder in Betrieb gehen wird.

Unterdessen forderte die Landrätin Theresia Riedmaier das Landesamt für Geologie und Bergbau auf, auch die Umgebung des Geothermiekraftwerks in Insheim genau zu überwachen.

 

 

Kraftwerk Landau wegen Rissen im Boden stillgelegt

Das Geothermiekraftwerk in Landau wird heruntergefahren und vorerst vom Netz genommen. Grund sind Risse im Boden in unmittelbarer Nähe zum Kraftwerk. Schon zuvor waren in Landau Bodenhebungen gemessen worden, deren Ursache jedoch noch nicht geklärt ist. nach SWR-Angaben rechnet der Betreiber mit einem ca. vierwöchigen Stillstand, der für eine Revision genutzt werden soll.

Bürgerbegehren gegen Geo-Kraftwerk in Meiningen rechtmäßig

Wie der MDR meldet, ist das Bürgerbegehren gegen das geplante Geothermiekraftwerk in Meiningen (Thüringen) rechtmäßig. Das habe die Stadtverwaltung von Meiningen der “Bürgerinitiative gegen tiefe Geothermie Meiningen” mitgeteilt. mehr…

Bodenhebungen in Landau: Ursachenforschung dauert an

Nach dem Bekanntwerden der Bodenbewegungen in Landau fordert die örtliche Anti-Geothermie-Bürgerinitiative (BI) die Stilllegung des Kraftwerks bis zur Klärung der Ursache. Das Landesamt für Geologie und Bergbau will bei der Ursachenforschung alle Möglichkeiten prüfen, ohne von vorneherein den Fokus auf das Geothermiekraftwerk als Auslöser zu legen. Mit einer belastbaren Aussage zu den Gründen für die Erdbewegungen sei nicht binnen weniger Tage zu rechnen. mehr…

WFG prüft Zusammenarbeit mit GtV

(v.l.) Dr. Peter Seibt, Dr. Erwin Knapek, Dr. Thomas Kölbel, Wirtschaftsforum Geothermie

WFG-Vorstand: Dr. Peter Seibt, Dr. Erwin Knapek, Dr. Thomas Kölbel (v.l.)

Im Rahmen der GeoTHERM haben die Mitglieder des Wirtschaftsforums Geothermie e. V. (WFG) den Vereinsvorstand beauftragt, eine Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Geothermie e. V. (GtV) zu prüfen. Denkbar sei gar ein Zusammenschluss, denn, so die WFG: “Ein geeinter Verband wäre ein zentraler Ansprechpartner für die Politik.” mehr…

GeoTHERM wieder erfolgreiches Branchentreffen

Blick in die Baden-Arena Foto: Messe Offenburg / Gegg

Blick in die Baden-Arena; Foto: Messe Offenburg / Gegg

Mit der achten Ausgabe bestätigt die GeoTHERM – expo & congress ihre Position als Europas größter Treff der Geothermiebranche. Aussteller wie Fachbesucher beurteilen die GeoTHERM nach Aussage der Veranstalter einhellig als außerordentlich gut gelungene Veranstaltung. Wie Dr. Burkhard Sanner, Präsident des European Geothermal Energy Council (EGEC) beschreibt, sei der „internationale Kontext aus der Geothermie überhaupt nicht mehr wegzudenken.“ Offenburg mit seiner Lage im Herzen Europas sei der ideale Ort dafür. 191 Aussteller aus 16 Nationen (Vorjahr 180 aus 14 Nationen), darunter auch Russland und Südkorea, präsentierten sich auf der Fachmesse in Offenburg.  Zudem nutzten 3.513 Fachbesucher aus 38 Nationen (Vorjahr 3.492 aus 36 Nationen) die geballte Fachkompetenz auf Europas größter Geothermie-Plattform. „Offenburg spielt weltweit ganz vorne mit”, betonte Dr. Horst Kreuter von der Internationalen Geothermischen Vereinigung. mehr…

In Landau hebt sich der Boden

In einem von Nordosten nach Süden verlaufenden Streifen im Landauer Stadtgebiet hebt sich die Erde. In den letzten zwei Jahren gab es dort Hebungen von zwei bis sieben Zentimetern, wie die Stadtverwaltung bestätigte. Schäden wurden bisher nicht bekannt. Landau liegt am tektonisch aktiven Oberrheingraben, Erdbewegungen sind dort nichts Seltenes. Zu den Ursachen für die Erdbewegungen liegen jedoch noch keine gesicherten Erkenntnisse vor, das Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz untersucht den Vorgang. Ob es einen Zusammenhang mit dem Geothermiekraftwerk Landau gibt, das in der Vergangenheit kleinere Erbeben ausgelöst hatte, wird laut Südwestrundfunk ebenfalls untersucht. mehr…

Meiningen: Bürgerbegehren gegen Geothermiekraftwerk

Im thüringischen Meiningen haben Kritiker des geplanten Geothermie-Kraftwerks bei der Stadtverwaltung ein Bürgerbegehren beantragt. mehr…

Geothermieprojekt St. Gallen: Weiterführung fraglich

Gas-Wasser-Produktionstests «GT-1», Oktober 2013

Gas-Wasser-Produktionstest, Oktober 2013. © Stadt St. Gallen

Nach der jetzt erfolgten Auswertung der Produktionstest an der Tiefbohrung im schweizerischen St. Gallen ist klar: das Tiefengeothermie-Projekt kann nicht wie geplant umgesetzt werden. Das geplante Betriebskonzept muss in großem Umfang umgeplant werden – falls es dort überhaupt zu einer wirtschaftlichen Nutzung der Bohrung kommt. mehr…

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