Seismische Untersuchungen in Traunstein ab April 2012

DMT-Seismikfahrzeuge

Mit solchen Fahrzeugen werden die Seismik-Messungen gemacht.

Ab April 2012 macht sich das Chieminger Unternehmen Geothermie Traunstein Projekt GmbH in und um Traunstein (östlich des Chiemsees) auf die Suche nach heißem Thermalwasser. Das Ziel: Ab 2015 soll ein Geothermie-Kraftwerk betrieben werden, das umweltfreundlich erzeugten Strom und Heizenergie liefert. Im oberbayerischen Molassebecken lagert in ca. 1.000 bis 6.000 Metern Tiefe Wasser, das bis zu 150 Grad heiß ist. Mit seismischen Untersuchungen will das Unternehmen, das zur Chieminger EHG-Gruppe gehört, die genaue Lage der Wasservorkommen ermitteln. In Traunstein wird das heiße Thermalwasser in 4.800 bis 5.900 Metern Tiefe erwartet. mehr…

Leitfaden zum Einsatz von Kunststoffrohren in der Geothermie

Leitfaden: Einsatz von Kunststoffrohren in der Geothermie (Bild: IKV)

Leitfaden: Einsatz von Kunststoffrohren in der Geothermie (Bild: IKV)

Das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) an der RWTH Aachen gibt einen neuen Leitfaden zum Thema „Einsatz von Kunststoffrohren in der Geothermie“ heraus. Bei der Installation geothermischer Anlagen werden überwiegend Rohre und Formteile aus Kunststoff, zum überwiegenden Teil aus Polyethylen, eingesetzt. Der erste Teil des neuen Leitfadens informiert über diese Werkstoffe und über die Grundlagen der Geothermie. Im Bereich der Verbindungstechnik werden unterschiedliche Verfahren, z. B. Schweißen, Schraub-Klemmverbindungen und Pressen, eingesetzt. Diese werden im zweiten Teil behandelt. Im dritten Teil werden wichtige Aspekte der Bohr- und Verlegearbeiten aufgezeigt. Nur die fachgerechte Ausführung der Bohrarbeiten und der Installation von geothermischen Anlagen führt zu einer breiten Akzeptanz der Erdwärmegewinnung. Dazu soll dieser Leitfaden einen Beitrag leisten. mehr…

Vibroseismik in Königsdorf

In Königsdorf, südlich von München, wird im Februar und März 2012 der tiefe Untergrund mit Vibroseismik untersucht. Wie in zahlreichen anderen Gemeinden im bayerischen Molassebecken könnte in Königsdorf ein Geothermiekraftwerk entstehen. Die A.I.R. Geokraft, die die Aufsuchungsrechte im Gebiet um Königsdorf besitzt, will zunächst die Wasservorkommen in 5.000 bis 5.500 Metern Tiefe erkunden.

Kirchweidach: Geothermie-Bohrung beendet

Bild von der Geothermie-Bohranlage in Kirchweidach

Die Geothermie-Bohranlage in Kirchweidach ©GEOenergie Kirchweidach GmbH

Dieser Tage wurden die Bohrarbeiten am Geothermieprojekt im bayerischen Kirchweidach “mit sehr guten Fündigkeitsergebnissen” abgeschlossen. 13.000 Megawattstunden Wärmeenergie pro Jahr werden an die Gemeinde Kirchweidach geliefert, wenn das Kraftwerk, mit dem in erster Linie jedoch Strom erzeugt werden soll, 2012 errichtet wurde. Ein entsprechender Fernwärmeliefervertrag wurde Anfang Dezember zwischen der Gemeinde und der GEOenergie Kirchweidach GmbH geschlossen.

Niedersachsen fördert Geothermie-Forschung mit zwei Millionen Euro

Das Land Niedersachsen stellt dem Forschungsverbund “Geothermie und Hochleistungsbohrtechnik” (gebo), an dem das Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) der TU Clausthal maßgeblich beteiligt ist, zwei Millionen Euro zur Verfügung. Somit kann der seit 2009 arbeitende Forschungsverbund, in dem 40 Wissenschaftler verschiedener Institute zusammenarbeiten, fortgeführt werden. Das zentrale Ziel der Initiative ist die Reduzierung von Kosten und Risiken bei der Erschließung geothermischer Lagerstätten unter den in Niedersachsen herrschenden geologischen Bedingungen. Insgesamt wird das Projekt mit rund 9,5 Millionen Euro vom Wissenschaftsministerium in Hannover und mit ca. 2,3 Millionen Euro vom Unternehmen Baker Hughes in Celle finanziert.

Quelle: goslarsche.de

Hannover: Salz stellt GeneSys-Projekt vor Probleme

Screenshot des NDR-Beitrags zum Geothermieprojekt GeneSys

Im NDR-TV-Beitrag wir die Situation erklärt.

Das Geothermie-Forschungsprojekt GeneSys in Hannover hat mit ernsten Schwierigkeiten zu kämpfen. Unerwartet hohe Salzgehalte in den 20.000 Kubikmetern Wasser, die dort in den Untergrund in fast 4.000 Meter Tiefe gepresst wurden, verkrusten das Bohrloch. Eigentlich sollte mit einem innovativen Verfahren Geothermie für die Beheizung der Büros und Labore der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe gewonnen werden. Jetzt muss erst einmal geklärt werden, woher das viele Salz stammt und ob das Bohrloch mit einem neuen Konzept (ggf. mit einer Tiefenerdwärmesonde) dennoch genutzt werden kann.

Qullen: NDR.de (mit Video) / dradio.de

Geothermiekraftwerk Landau vor dem Aus?

Dem Geothermiekraftwerk in Landau droht möglicherweise das Aus. Nach mehreren Erdbeben, die mit dem Kraftwerksbetrieb in Verbindung gebracht werden, darf die Anlage nur noch im Probebetrieb bei verringerter Leistung arbeiten. Das machte einen wirtschaftlichen Betrieb offenbar unmöglich. Rheinpfalz.de will in Erfahrung gebracht haben, dass 2011 ein Verlust von 1,3 Millionen Euro entstanden ist. Jetzt gibt es einen aktuellen Beschluss des Aufsichtsrates der Energie-Südwest, der vorsieht, mit den Partnern zügig über einen Ausstieg zu verhandeln. Betreiber des Kraftwerks ist die Firma Geox. Die Pfalzwerke und die Energie Südwest AG sind zu gleichen Teilen an Geox beteiligt.

Quellen: rheinpfalz.de / SWR

GeoTHERM 2012 – Kongressprogramm veröffentlicht

Das Kongressprogramm der GeoTHERM, die am 1. + 2. März 2012 zum sechsten Mal in Offenburg stattfindet, ist veröffentlicht. Prof. Dr. Roland N. Horne, Präsident der Internationalen Geothermischen Vereinigung (IGA) und Dr. Burkhard Sanner, Präsident des European Geothermal Energy Council (EGEC) zählen zu rund 40 Kongress-Referenten, die über Praxiserfahrungen sowie aktuelle Entwicklungen im Bereich der Tiefen und Oberflächennahen Geothermie berichten. Aufgrund der hohen Internationalität der Veranstaltung werden alle Kongress-Beiträge simultan übersetzt: Deutsch – Englisch – Französisch. Das gesamte Kongressprogramm steht online unter www.geotherm-offenburg.de zur Verfügung.

Pläne für Geothermie-Solar-Kraftwerk ernten Kritik

Im Kreis Dithmarschen plant eine Investorengruppe ein Geothermiekraftwerk mit gekoppeltem Solarpark zu errichten. 100 Millionen Euro sollen insgesamt in die Anlage investiert werden. Allerdings gibt es bereits vor Bohrbeginn Widerstand der Anwohner, die eine Verschmutzung ihres Trinkwassers befürchten. bei NDR-online ist in TV-Beitrag zu sehen, in dem die Problematik dargestellt wird.

Quelle: NDR

Erste Bohrung in Taufkirchen erfolgreich getestet

Die Bohranlage in Taufkirchen. © Daldrup AG

Die Pumptests an der ersten Bohrung des Geothermieprojekts in Taufkirchen sind erfolgreich verlaufen. 136 Grad heiß ist das hoch gepumpte Thermalwasser. Es konnte mit einer Schüttung von mindestens 100 Litern pro Sekunde gefördert werden. Damit wurden die erwarteten Werte übertroffen. Im Frühjahr 212 soll eine zweite Bohrung fertig gestellt werden.

 

Ältere Meldungen zum Projekt in Taufkirchen:

Ältere Beiträge »